«Nicht der Mensch hat die Empathie erfunden. Das belegen drei tierische Rettungsaktionen, die für Schlagzeilen sorgten.»
Anmerkung zur «Walrettung an der Ostsee»: Nach allem, was ich gelesen habe, ist der Wal krank. Warum man ihn nicht von seinen Leiden erlöst, ist mir ein Rätsel. Will man sich durch die spektakulären «Rettungsversuche» der Öffentlichkeit als «Tierretter» präsentieren?
https://www.srf.ch/news/walrettung-an-der-ostsee-wenn-tiere-menschen-retten-drei-erstaunliche-faelle

Sehr guter FB-Post geteilt von TV Moderatorin Tatjana Geßler
Die menschliche #Bigotterie ist für mich gerade ganz schlecht auszuhalten.
Hunderttausende von See-Säugetieren (Wale, Delphine) sterben jährlich an den Folgen von Geisternetzen, die im Meer treiben. Nur: sie verrecken UNGESEHEN. Darum interessiert es kaum jemanden. “Was ich nicht weiß …” Es wird fleissig Fisch konsumiert, die Fangflotten fischen die Meere leer …
Dieser Wal hier macht es anders: er schwimmt an die Küste und “verreckt” langsam, aber sicher, direkt vor den Augen der Öffentlichkeit an den Folgen ihrer Gier nach Fisch auf ihrem Teller. #Fischerei #Geisternetze
Das öffentliche Interesse ist groß, es wird nach starken Rettern gerufen, wir hoffen auf ein Happy-End … Warum? Damit UNSERE HEILE WELT KEINEN KRATZER BEKOMMT. 🙈🙈🙈🙈🙈🙈
Darum geben wir ja auch das Morden und Schlachten von “Nutztieren” hinter möglichst hohen Mauern von Schlachthöfen in Auftrag, damit wir nicht ihre Schreie hören und ihr Blut uns besudelt, bevor wir herzhaft in die Chicken Wings, das Steak oder Schnitzel beißen. 🙈🙉 “Was ich nicht “weiß” …”
Darum wollen wir ein “Happy End”, aus purem Egoismus, wir WOLLEN sehen, dass der Wal es schafft, glücklich in den Atlantik zurückzufinden, weit ausserhalb unseres Gesichtsfeldes und möglichst auf #Nimmerwiedersehen, damit wir auch hier weiter, ohne uns große Gedanken zu machen, wieder herzhaft in unser Fischbrötchen beißen können. Heute, morgen, übermorgen. Wir wollen unsere #Verdrängungsmechanismen zurück! Da passt es nicht in unseren Kram, dass der Wal vor unseren Augen jetzt stirbt! #MachDasWeg!
Wir wollen nichts an unserem Verhalten ändern, nichts von den Zusammenhängen verstehen, nicht unsere #Schuld und #Verantwortung für das Siechtum und lange Leiden dieses Tieres, sowie das Morden unserer #Nutztiere sehen und eingestehen. Es sind immer “die Anderen”, die Schuld haben, der Ruf nach DEM Tierschutz wird dann immer sehr schnell laut, auch hier: wieder ANDERE. Man selbst rührt KEINEN FINGER. Ok, vielleicht fährt man nochmal hin und guckt, solange er noch zuckt … 🙊 #Sensationsgier #Gaffer
Man ist “mitfühlend”, “traurig”, “besorgt” oder ist vielleicht auch der Meinung “das ist Natur” und “die Natur regelt das schon”, wobei dem “wahren Tierfreund” beim Lesen dieser entsetzlichen Meinung vor Empörung dann gerne mal das Fischstäbchen von der Gabel rutscht. Oder das Hühnchen. Oder Steak. Oder Schnitzel.
☝️ Doch wer mit EINEM Finger auf andere zeigt, weist mit DREI Fingern auf sich selbst, vergesst das nie. 👈
Ja, es ist schwer auszuhalten, das langsame Sterben dieses Tieres mit anzusehen, in aller Öffentlichkeit, auf allen Nachrichtensendern. Es ist jetzt an uns, zu begreifen und zu handeln, jeder für sich und auch in der Gesellschaft. Aber fang mit dem Menschen an, den Du jeden Morgen im Spiegel siehst: mit DIR.
Fang an, indem du AUFHÖRST.
Womit? Dein Herz weiß es längst: #govegan
Damit das Leben und Sterben des Wals und sein öffentliches Leiden nicht umsonst war.
Danke für den Text! Du bringst es auf den Punkt
Gerda Starke
Wahrscheinlich ein KI-Bild:
Besser kann man es nicht darstellen:
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Beitrag gefällt mir!
Schon vor Jahrzehnten wussten wir: Die einen streicheln, die anderen (fr)essen. Damals dachte ich, man müsse die Menschen auf den Widerspruch hinweisen und sie würden es ändern. Heute weiss ich: Die meisten Leute interessiert es nicht. Denn:
„Erst kommt das Fressen und dann die Moral“ – Bertolt Brecht.
Leider ist es noch schlimmer: Erst kommt das Fressen und dann immer noch keine Moral, sondern die chronischen Krankheiten, der Klimawandel, die ruinierte Umwelt und der Hungertod von täglich 6.000 – 43.000 Kindern.