Angemeldet als:
Logo

«An Blutanalysen liesse sich besonders gut zeigen, wie verbreitet und gefährlich PFAS für Menschen in der Schweiz überhaupt sind. Im Rahmen einer Pilotstudie des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Bern und Lausanne wurden Blutproben der ProbandInnen deshalb auch auf Ewigkeitschemikalien untersucht.»

«Das Pilotprojekt förderte bereits Resultate zutage, die so brisant waren, dass das BAG sie bewusst verschwieg. Dies zeigen Dokumente, die das Berner Online-Magazin «Hauptstadt» mit Verweis auf das Öffentlichkeitsgesetz erhielt und Infosperber erstmals publiziert.»

Besonders brisant ist: Die internen BAG-Dokumente liefern gleich auch noch einen möglichen Grund für die erhöhte Belastung in der Waadt. Denn es wurde «ein signifikanter Zusammenhang zwischen den PFOS-Konzentrationen im Blut und dem Verzehr von Fisch (mindestens einmal pro Woche) festgestellt, insbesondere für den Verzehr von Süsswasserarten, die typisch sind für Mitteleuropa und somit aus lokalen Gewässern stammen könnten.»

«Mit anderen Worten: Besonders viele Menschen, die besonders hohe PFOS-Werte vorwiesen, hatten angegeben, besonders viel Fisch zu essen.»

«Dass sich besonders die als gefährlich bekannte und verbotene Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) in Fischen ansammelt, ist mittlerweile bekannt.»

«Im Artikel rechnete der ETH-Experte Martin Scheringer zudem vor: Isst jemand pro Woche eine bis zwei Portionen Egli oder Felchen, die mit dem erlaubten PFAS-Höchstgehalt belastet sind, liegt nach 30 Jahren die PFAS-Konzentration in seinem Blut um das 27-fache über der Unbedenklichkeitsgrenze. Dies liegt daran, dass die Lebensmittelgrenzwerte zu hoch angesetzt sind.»

Anmerkung: Die ganz erheblichen Gesundheitsgefahren durch Fisch hatte ich bereits in meinem Buch ausführlich durch Studien belegt. Der atemberaubende Wahnsinn besteht insbesondere darin, dass Fisch von Pseudoexperten als «gesund» angepriesen und von der Bevölkerung dementsprechend auch als «gesund» wahrgenommen wird, obwohl das genaue Gegenteil den Tatsachen entspricht. Genauso absurd ist die Situation bei Milch: von Pseudoexperten als «gesund» angepriesen, aber tatsächlich eine wichtige Ursache für Krebs und andere chronische Erkrankungen. Alles seit Jahren bekannt, aber nahezu vollständig ignoriert.

https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/wer-viel-fisch-isst-riskiert-hohe-pfas-werte/