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Dr. med. Henrich
ProVegan Stiftung
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Betreff: brauche Rat

Nachricht: Ich bin ein alter Mann von 77 Jahren und dank meiner langen veganen Lebensweise gesund und noch sehr aktiv.
Gerade jetzt, wenn es langsam weihnachtet und damit das unendliche Leid der Schlachttiere einen besonderen Höhepunkt erreicht, muss ich einfach etwas tun, um Fleisch- und Milchkonsumenten zum Umdenken zu bewegen. Dabei möchte ich nicht einfach nur eine Spende irgendwohin schicken, um dann mit gutem Gewissen Weihnachten feiern zu können, sondern mich ganz persönlich und in der Öffentlichkeit irgendwie einbringen. Schon längere Zeit habe ich in dieser Hinsicht Ideen entwickelt, von denen ich einige noch vor Weihnachten umsetzen möchte.
Anfangen möchte ich mit einem Flugblatt, das ich in Fußgängerzonen verteile, während ich mittels eines Gestells ein größeres Transparent trage, auf dem eine Gans mit einem Messer im Rücken und die Worte „o du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“ zu sehen sind.
Nun bin ich zwar eher ein Einzelkämpfer, würde aber dennoch gern noch eine Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge oder Tipps bekommen, sowohl zum Text des Flugblatts als auch zum ganzen Vorhaben.

Es reicht! Time for action

Es ist mal wieder so weit wie schon einmal vor 70 Jahren!
Es geschehen in unserem Land tagtäglich die schlimmsten Dinge, von denen jeder, der es wissen will, Kenntnis hat. Aber die Meisten schauen wie damals weg, verdrängen es jeden Tag und werden aggressiv, wenn sie mit entsprechenden Informationen konfrontiert werden. Sie müssen sich so verhalten, weil sie sonst etwas dagegen tun und ihr Leben ändern müssten.
Was werden wir unseren Nachkommen antworten, wenn sie uns einmal fragen werden: „Warum hast du das damals mitgemacht? Es kann doch niemand sagen, er hätte nichts gewusst, die Medien und vor allem das Internet waren doch voll von Filmen und Berichten über diese unvorstellbar entsetzlichen und grauenhaften Geschehnisse! Wie konntet ihr mit diesem Wissen nur ruhig schlafen und weiter leben, ohne auf der Stelle etwas dagegen zu tun?“
Das Stück Fleisch auf deinem Teller hat keine Augen mehr, mit denen es dich qualvoll oder in Todesangst ansehen könnte, die Milch verrät nichts von der Kette von Grausamkeiten, unter denen sie produziert wird.
Wenn im Morgengrauen die Tiertransporter in die Schlachthöfe rollen und die in Todesangst schreienden Tiere in die Tötungsboxen geprügelt werden, siehst und hörst du dies nicht, denn Schlachthöfe sind wie alle Einrichtungen, die wir lieber verdrängen als uns ihnen zu stellen, gut vor den Augen der Öffentlichkeit geschützt, und die schmutzige Arbeit lassen wir Andere für uns tun, ohne uns darum zu kümmern, was mit diesen Arbeitern geschieht, die ihre Seelen dabei verkaufen. Wie kann man vor diesem Hintergrund noch ruhig sein Fleisch essen, nur weil es einen danach gelüstet?!
Es gibt in den Medien, in Büchern und im Internet eine endlose Fülle von Informationen zum Thema Massentierhaltung, Gesundheitsgefahren durch Milch und Fleisch usw., und jeder, der den Mut hat, sich ehrlich damit auseinanderzusetzen, kann sich diesen Tatsachen stellen. So kann man sich z.B. unter www.ProVegan.info kostenlos Broschüren bestellen oder herunterladen und bei www.youtube.com unter Eingabe von „die neuen Vegetarier“, „die Milch- Lüge“, „Nie wieder Fleisch“ oder „normal, natürlich und notwendig“ sich bestens informieren.
„Von oben“ kann niemand die Rettung erwarten. Dort geht es in besonderem Maße letztlich nur um Geld und wirtschaftliche Interessen, wie all die ständigen Skandale vom DFB bis in die Politik zeigen. Auch die Kirchenvertreter schweigen wie schon damals.
Wenn überhaupt noch, dann kommt die Rettung nur „von unten“. Der Satz „Wir sind das Volk“, ist mal wieder gefragt!
Ich bin nur ein alter Mann, der einfach die unvorstellbaren Grausamkeiten bei der Fleisch- und Milchproduktion nicht länger mitverantworten kann, ohne etwas dagegen zu tun. Deshalb lebe ich vegan und versuche auf verschiedene Weise, Andere wachzurütteln, ihren Fleisch- und Milchkonsum angesichts des Tierelends zu überdenken. Denn ich bin überzeugt, das maßlose Leid, das wir den Tieren antun, wird Alle, die daran mitschuldig sind, wie ein Bumerang treffen ,wenn sie z.B mit Alzheimer oder nach einem Schlaganfall noch viele Jahre in einem Pflegeheim dahinvegetieren.
Dabei nehme ich in Kauf, dass ich mich mit diesen Zeilen bei Vielen unbeliebt mache, denn die Meisten wehren sich als Teil des Fleischverzehr- und produktionssystems vehement gegen Alle, die dieses System in Frage stellen, weil sie vom Fleisch nicht lassen wollen.
Ich halte es mit jenem unbekannten Passagier, der am 11. September 2001 in den USA in einem der 4 Terrorflugzeuge saß und als er merkte, dass da an Bord was schiefläuft, noch schnell seine Frau anrief. Seine letzten Worte waren: „ Du, ich muss jetzt mal schnell nach vorne gehen und was tun, ich glaube, da passiert was Schlimmes……ich hab‘ dich lieb“.
Ich glaube, dass auch „an Bord“ von Deutschland etwas gewaltig schiefläuft und wir alle angesichts des erbarmungslosen Tierholocaust wie jener Passagier aufgerufen sind, „ aufzustehen und etwas zu unternehmen.“
Jeder Mitwisser, der tatenlos zusieht, ist auch ein Mittäter. Tausch als Fleisch- und Milchkonsument die Mitschuld am Leiden der Tiere gegen den Segen einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung! Dieser Segen ist Jedem gewiss ist, der es versucht!

Kontakt: G.Segger@gmx.de

Quelle: http://www.provegan.info/de/leser-kommentare-lesen-schreiben/

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