Angemeldet als:

Dr. med. Henrich
ProVegan Stiftung
www.ProVegan.info

Logo

„Auf Eis darf man die Panzerkrebse nicht mehr transportieren, aber töten darf man sie schon. Warum frierende Hummer verbieten, aber gleichzeitig Legehennenbatterien erlauben? Wieso Kaninchen aus Streichelzoos befreien, aber Leder tragen? Wieso Herkunftsnachweise für Welpen aus Osteuropa einfordern, aber gleichzeitig massenhaft Schweine zusammengepfercht quer durch Europa zum Schlachthof transportieren?“

„Das sind Symptome der Schizophrenie, mit der wir die »Mitgeschöpflichkeit« unserer vierbeinigen und gefiederten Freunde achten: Fast jeder Deutsche hält sich für tierlieb, aber 99 Prozent der Deutschen essen und benutzen Tiere; der Veganer-Anteil liegt bei einem knappen Prozent. Wir ummanteln unseren geliebten Labrador im Winter mit einem Designerpulli und essen anschließend eine Hühnerbrust, die mit Sicherheit nicht auf einer idyllischen Wiese auf diese unnatürliche Größe anschwoll. Wir verhätscheln unsere Haustiere mehr als je zuvor, spendieren ihnen Nierentansplantationen und Millionen für neue Behandlungsmethoden, die Ärzte bisher nur am Menschen anwandten, aber gleichzeitig erhöht sich jedes Jahr die Zahl der Tiere, die wir einsperren, schlachten und ausbeuten. Das macht keinen Sinn.“

„Wild leitet aus dem Bewusstsein von Tieren unsere Pflicht ab, ihre Interessen zu berücksichtigen, und zwar nicht nur bei Affen und unseren geliebten Haustieren, sondern auch bei Hühnern, Truthähnen, Kaninchen, Schweinen, Ziegen, Schafen oder Kühen: »Wenn wir diese Tiere nun züchten, um sie zu töten, dann widerfährt ihnen dadurch ein großes Unrecht, weil wir sie einsperren, oft unter leidvollen und lustlosen Bedingungen, und sie dann töten, was in vielen Fällen auch qualvoll geschieht. Diese Tiere durchlaufen zu Abermillionen himmelschreiendes Elend.«“

„Wo hört es dann auf? Können wir uns darauf einigen, dass keinem Lebewesen unnötig Schmerz zugefügt werden darf? Ja, das würde dann in die eigene Bequemlichkeit schneiden, nicht wahr, denn dazu gehört auch die Massentierhaltung. »Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen«, lautet der Grundsatz im deutschen Tierschutzgesetz. Aber selbst der modernste Schlachthof ist immer noch eine Vorhölle, die diese Maxime ad absurdum führt.“

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46968/Gebt-Tieren-Grundrechte

Diesen Beitrag als Podcast anhören